Pepper kommt bei 10 Kommunen des Netzwerks „Mitten am Rhein“ zum Einsatz. | © Stadtverwaltung Bendorf
Pepper informiert zum Bürgerservice

Bendorf: Seit dieser Woche unterstützt der humanoide Roboter Pepper die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bendorf im Rathaus im Stadtpark. Im Rahmen eines Pilotprojektes, das der Kooperationsverbund „Mitten am Rhein“ initiiert hat, kommt Pepper in zehn Partnerkommunen für jeweils zwei Monate zum Einsatz und erprobt, welche Anwendungs-möglichkeiten für die Verwaltungen gewinnbringend und sinnvoll sind.

 

Nach dem Aufenthalt in der Verbandsgemeinde Weißenthurm ist Pepper nun an ihrer zweiten Station angekommen. Lena Rasch, Digitalbeauftrage der VG Weißenthurm und Alessa Strubel, Projektmanagerin von „Mitten am Rhein“, hatten bei der Übergabe im Bendorfer Rathaus einige nützliche Tipps und Hinweise für Angela Benzler im Gepäck. Die IT-Auszubildende der Stadt Bendorf hat bereits im Vorfeld viele Infos zusammengetragen, um Pepper zu „füttern“ und ist nun für die Betreuung der Roboter-Kollegin zuständig.

 

Der humanoide Roboter ist darauf programmiert, auf menschliche Stimmen, Mimik und Gestik zu reagieren. Als intelligentes, mobiles Informationsterminal beantwortet Pepper Fragen und hilft bei der Orientierung. Mit dem interaktiven Tablet, das sie auf der Brust trägt, können die Besucherinnen und Besucher u.a. Informationen zum Projekt „Mitten am Rhein“, der Stadt Bendorf und den verschiedenen Verwaltungsleistungen auch in Schrift und Bild bekommen. Neben der Weitergabe von Informationen kann der Roboter auch zur Unterhaltung der Besucherinnen und Besucher beitragen.

 

Bürgermeister Christoph Mohr und Büroleiter Thomas Gutfrucht freuen sich über Peppers Einsatz bei der Stadtverwaltung Bendorf. | © Stadtverwaltung Bendorf

Bürgermeister Christoph Mohr freut sich über die Teilnahme an dem Pilotprojekt und ist gespannt, wie die Kundschaft der Verwaltung auf den Roboter reagieren wird: „Durch den Einsatz von Pepper machen die Kommunen von „Mitten am Rhein“ neugierig auf Zukunftstechnologien, die hier ganz niedrigschwellig entdeckt und erlebt werden können.“

 

Zunächst ist Pepper im Rathausgebäude I im Einsatz. Hier ist durch das Servicebüro der Verwaltung ein regelmäßiger Publikumsverkehr gegeben. Im Laufe der zweimonatigen Testphase zieht die freundliche Unterhalterin aber auch noch ins Dienstgebäude II um, um die Wartezeiten beim Einwohnermeldeamt und Standesamt ein wenig spannender zu gestalten.

 

Durch die Auswertung der getätigten Interaktionen von Pepper können Schwerpunkte, Anregungen, Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger erfasst werden.

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