Arbeitsphase Klausurtagung Ebernburg Bad Münster am Stein | © Sweco GmbH
Am 10. und 11. Januar 2019 tagten die Mitglieder des Städtenetzes „Mitten am Rhein" im Rahmen einer zweitägigen Klausur auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein.

 

Während das Jahr 2018 vor allem für den Strukturaufbau der Zusammenarbeit, die Festsetzung von inhaltlichen Schwerpunkten, die erste Ideensammlung sowie zum Kennenlernen und Netzwerken genutzt wurde, sollte es 2019 in die konkrete Arbeitsphase gehen. Daher kamen die Städtenetz-Partner gleich zu Beginn des Jahres im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, um über das weitere strategische Vorgehen und konkrete Projektideen zu beraten.

 

Das Zusammentreffen wurde vor allem auch dazu genutzt, die Fachplaner des IGES Instituts kennenzulernen und sich über Mobilitätsfragen auszutauschen. Das Berliner Institut wurde im Dezember 2018 für die Entwicklung einer „Mobilitätsstrategie 2030plus“ beauftragt. Neben dem großen Thema Mobilität wurden in der Klausur auch die weiteren Kooperationsthemen – Tourismus, Kommunale Aufgaben und Digitalisierung – weiter angepackt. Für diese Themen wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen alle Kommunen vertreten sind, die sich jedoch je nach Thema personell unterschiedlich zusammensetzen.

 

Für die Themen „Kommunale Aufgaben“ und „Digitalisierung“ wurde im Nachgang der Klausur eine Büroleiterrunde, bestehend aus den 11 Büroleiterinnen und Büroleitern der Kommunen des Städtenetzes „Mitten am Rhein“, ins Leben gerufen und ein erstes kreisübergreifendes Zusammentreffen in die Wege geleitet. Der Wunsch nach Wissensaustausch sowie der Bedarf nach Kooperationsmodellen im Verwaltungswesen haben sich bereits in dem ersten Treffen gezeigt.

 

Für die touristischen Themen soll künftig eng mit dem Romantischer Rhein e.V. zusammengearbeitet werden. Der Verein wird sich hierfür nach eigenem Bedarf treffen, Inhalte diskutieren und Vorschläge für die (Ober-)Bürgermeisterrunden, die quartalsweise stattfinden, erarbeiten.

 

Der Wille zur Kooperation wurde von den 11 Städtenetz-Partnern unisono und nochmals ohne Ausnahme bekräftigt. Denn in einem solchen Verbund können sich die beteiligten Kommunen den Herausforderungen der Zukunft gemeinsam besser stellen.

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